Internationale Projekte
EUREM.NET (Training and Network of European EnergyManagers)
Unterstützung der WKÖ bei der Durchführung von EUREM.NET (2006-2009), ein Projekt des EU-Programms Intelligent Energy Europe. Ziel von EUREM.NET war es, das Trainingsprogramm für Europäische EnergieManager (EUREM) in den meisten EU-Ländern zu implementieren. Dazu wurde das in den Jahren 2003-2005 von der Industrie und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK), der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer in Lissabon (DUAL) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) entwickelte EUREM-Standardtraining von neun weiteren EU-Staaten eingeführt. IHK, WKÖ und DUAL haben diese neun Länder als Coach mit ihren langjährigen EUREM-Erfahrungen dabei unterstützt
EUREM wird mittlerweile in zwölf europäischen Staaten als Standardausbildung im Energiemanagementbereich auf höchstem Niveau regelmäßig durchgeführt. Die turbulenten Entwicklungen auf dem Energiemarkt erfordern ein Instrument, mit dem ein modernes Energiemanagement in Unternehmen umgesetzt werden kann und die Energieeffizienz gesteigert wird.
EUREM ist dieses Instrument, wie die in den Ausbildungslehrgängen ermittelten beachtlichen Energie-, CO2- und Kosteneinsparungen der zwölf Länder beweisen.
Weitere Informationen unter: www.energymanager.eu
H2 Training (ES/06/B/F/PP-149461)
Mitarbeit im Leonardo da Vinci Projekt H2 Training (2006 – 2008). Zehn Organisationen haben sich unter der Leitung der „Fundación San Valero“ in Zaragoza, Spanien zu einer Projektpartnerschaft zusammengeschlossen, um gemeinsam einen Beitrag zur Entwicklung, Nutzung und Verbreitung des Wissens über erneuerbare Energien zu leisten. Ziel der internationalen Zusammenarbeit war die Entwicklung eines Curriculums für Trainer, die Techniker für die Installation und Wartung von Brennstoffzellen ausbilden – ein relativ neues Berufsprofil. Das Trainingskonzept wurde für verschiedene Einstiegs-Niveaus, Unterrichtstypen (Aus- und Weiterbildung) und Unterrichtsarten (Präsenz- und Fernlehre) entwickelt und im Rahmen Projektes in einem Pilotkurs auf seine Praxistauglichkeit geprüft.
Weitere Informationen unter: www.h2training.eu/index_de.htm
LIFE-Projekt „ECO-Mining“ (LIFE04 ENV/ES/000251)
Mitarbeit im LIFE Projekt ECO-Mining (2004 -2007) zur Entwicklung eines europäischen Modells für den Einsatz sauberer Technologien für den Schotterabbau (Grobkies und Sand) und zur positiven Einflussnahme auf die Umwelt.
- Minimierung der Umweltauswirkungen in den Bereichen Wasser, Luft, Boden, Landschaft und Biodiversität durch die Implementierung innovativer sauberer Technologien beim Abbau von Zuschlagstoffen
- Förderung der Einführung innovativer Konzepte, z.B. Verbessern statt Reparieren
- Förderung der Regionalentwicklung
Weitere Informationen unter: www.life-ecomining.org
OPTIMA (LIFE ENV/E/000511)
Mitarbeit im LIFE-Projekt Optima (2001 – 2004) einem Projekt der Regionalregierung von La Rioja mit dem in Spanien eine freiwillige Beteiligung von KMUs und öffentlichen Einrichtungen an Umweltmanagementsystemen insbesondere an EMAS II erreicht werden sollte. Dafür wurden innovative Optimierungsmodelle im Umweltbereich, die auch ökonomische Aspekte berücksichtigten, entwickelt. Ein weiteres Ziel von OPTIMA war die Erprobung der Zusammenführung von Umweltmanagement- mit Sicherheits- und Qualitätsmanagementsystemen zu einem Integrierten System. Mit dem Projekt sollte auch gezeigt werden, dass der Umweltbereich positive arbeitsmarktpolitische Beiträge bewirkt, z.B. durch die Tätigkeiten der internen und externen Umwelt-Auditoren, der Umweltmanagement-Consulter, etc.
SME-TIC (E/01/B/F/PP-115.565)
Mitarbeit in SME-TIC (2002 – 2004) einem Leonardo da Vinci Pilot Projekt der Regionalregierung von La Rioja. Ziel von SME-TIC "Neue Modelle für Innovation und Beschäftigung durch den Einsatz von IT-Anwendungen im KMUs" war es die Durchführbarkeit von innovativen Lösungen und Modellen aufzuzeigen, die dazu beitragen folgende europäische Problembereiche zu lösen:
- Die geringe Nutzung des Potenzials von Neuen Technologien
- Das Vorherrschen eines enormen Ungleichgewichtes im Arbeitsmarkt zwischen dem Angebot an bestimmten Berufsbildern (Bereich Geisteswissenschaften) gegenüber des ungedeckten wachsenden Bedarfs in bestimmten technischen Bereichen
- Die Schwierigkeiten junger qualifizierter Leute, Zugang zu ihrer ersten Arbeitsstelle zu erlangen
Master Oficial en Gestión Mediamabiental de la Empresa
Mag. Hermine Dimitroff-Regatschnig ist seit Jänner 2000 Lehrbeauftragte im „Postgrado en Gestión medioambiental de la empresa“ für die Fundación San Valero, Zaragoza/Spanien. Im Jahr 2007 wurde aus dem Postgraduierten-Lehrgang ein Masterstudiengang an der Universidad San Jorge. Das Studium beinhaltet alle Bereiche des betrieblichen Umweltschutzes, wie z.B. Cleaner Production, Umweltrecht, Abfallmanagement, Wassermanagement, Umweltmanagementsysteme, Erfassung der Umweltkosten.
Weitere Informationen unter: www.universidadsanjorge.org



